Erfolgreicher Bienenschutz ist Österreich seit vielen Jahren

12. April 2021

Im Rahmen einer der letzten Bundesratssitzungen sprach Bundesrat Martin Preineder zu verschiedenen Themen der aktuellen Veterinärrechtsnovelle rund um das Thema Tiergesundheitsrecht.

Einen seiner Schwerpunkte legte Preineder auf das immer wieder in der Öffentlichkeit in den Fokus gerückte Bienensterben, und damit vor allem auf das Bienenseuchengesetz in und mit dem bereits seit Jahren der Bienenschutz in Österreich hoch gehalten wird.

Das Bienenseuchengesetz dient der Vorbeugung von ansteckenden Krankheiten der Bienen. Als einer der bekanntesten Krankheitsbedrohungen der Bienen ist die Varroamilbe zu nennen, welche Ende der 1990er / Anfang der 2000er Jahre dem österreichischen Bienenbestand extrem zugesetzt hat. Dadurch wurde damals das Bienensterben beschleunigt.

In den Jahren 2000 bis 2020 ist die Anzahl der Bienen um 17 Prozent gestiegen. Ein Zeichen und Ergebnis der erfolgreichen Maßnahmen, wie Blühflächen, Pflanzenschutz und die verstärkte Unterstützung der Imker im Kampf gegen die Varroamilbe. Zudem sehe man auch an der Steigerung von 12,5 Prozent der Imker in Österreich in dieser Zeit, die Stärkung und den Fokus auf die Biene in Österreich.

Der Bienenschutz war und ist ein großes und wichtiges Anliegen an dem wir alle gemeinsam in Österreich durch verschiedene Maßnahmen und Aktionen unsere Aufmerksamkeit behalten müssen.

Gleichzeitig zeigen uns aber diese positiven Zuwächse am Bienenbestand und den mit ihnen arbeitenden Imkern, dass nicht erst mit dem Bienenschutz gestartet werden muss, wie dies derzeit gerade oft in der Öffentlichkeit dargestellt wird.

Nein, bereits in den letzten 20 Jahren wurden Maßnahmen gesetzt, die Bienen in Österreich zu stärken und sie zu schützen.

Damit zeigt sich der klare Erfolg des Bienenschutzes jetzt schon!

Zudem möchte BR Martin Preineder betonen, dass jede Maßnahme in der Gegenwart wie in der Zukunft ein positiver, weiterer Schritt zum Wohl der Bienen in Österreich ist.