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Bundesrat |
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Presseinformation März 2007 1. Ausbau Park & Drive 2. Bundesbäuerinnentag 2007 |
| Zusätzliche Park&Drive-Anlagen an Autobahnen und Schnellstraßen: Rahmenübereinkommen für 2.000 Stellplätze |
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Auf Initiative von Bundesrat Martin
Preineder wurde in der Regierungssitzung vom 27.02.2006 der Abschluss eines
Rahmenvertrages mit der ASFINAG zum Ausbau von Park&Drive-Anlagen
beschlossen. Durch die Schaffung von P+D-Anlagen kann die Bildung von
Fahrgemeinschaften erleichtert werden und damit eine Entlastung des
Verkehrsaufkommens sowie der Umwelt erfolgen. Im Niederösterreichischen Verkehrskonzept ist die Errichtung von rund 3.000 Pkw-Stellplätzen bei Park&Drive-Anlagen vorgesehen. Bislang wurden bereits rund 1.000 Pkw-Stellplätze errichtet, etwa an der A1 bei den Anschlussstellen Altlengbach, Böheimkirchen, Melk, an der A2 bei den Anschlussstellen Leobersdorf und Wöllersdorf, Wiener Neustadt West, Seebenstein und Zöbern. Der für die 2.000 neuen Stellplätze notwendige gesamte Investitionsbedarf wird auf rund 3 Millionen Euro geschätzt. Das konkrete Ausbauprogramm für die zusätzlichen Park&Drive-Anlagen wird zwischen dem Land und der ASFINAG noch ausgearbeitet. |
| Bundesbäuerinnentag in Wien: Richtig Haushalten mit Energie und Lebensenergie - Erholung und Entspannung planen | |
| Der Bundesbäuerinnentag 2007 fand am 13.02.2007 in Wien unter dem Motto "Richig Haushalten" statt. | |
| An der von Klaudia Tanner
moderierten Podiumsdiskussion zu diesem Thema nahmen neben Bundesrat
Martin Preineder Frau Dr. Gertraud Pichler
(Landwirtschaftsministerium), die Unternehmerin Barbara Troy und die
Bäuerin Brigitte Holzer teil. Als "Richtig haushalten" bezeichnete Martin Preineder er den sinnvollen Umgang mit unseren wirtschaftlichen und persönlichen Grundlagen. Mit der Energie haushalten bezog er sich auch auf die persönliche "Lebensenergie". |
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| Immer mehr
Bäuerinnen sind alleinige Betriebsinhaberinnen Die Kompetenz der Bäuerin als Betriebsführerin ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. So gaben gemäß den Ergebnissen der Studie "Bäuerinnenbefragung 2006" 41,8% an, die alleinige Betriebsinhaberschaft zu haben. Weitere 41% teilen sich diese Verantwortung mit einem Mann und lediglich 13,8% gaben an, dass der Betrieb ausschließlich auf den Partner angemeldet ist. Vor dem Hintergrund der letzten derartigen Befragungen im Jahre 1986 und 1996, als erst 12% beziehungsweise 17% der Betriebe von Frauen geleitet wurden, verdeutlichen diese Zahlen die immer wichtiger werdende Rolle der Bäuerinnen für den ländlichen Raum. In Kärnten (72%) liegen die meisten Höfe in weiblicher Hand, dahinter folgen Salzburg (53%), Niederösterreich (50%) und die Steiermark (46%). Das Schlusslicht bildet Vorarlberg (3%), allerdings werden dort 81% der Betriebe von Bäuerin und Bauer gemeinsam bewirtschaftet, der höchste diesbezügliche Wert in Österreich. Überwiegend in männlicher Hand liegen die Betriebe hingegen in Tirol, wo 69% der Höfe allein vom Bauern geführt werden. Pröll: Bäuerinnen sind Motor der betrieblichen Neuausrichtung "Österreichs Bäuerinnen haben jeden Grund, selbstbewusst und stolz zu sein. Sie erfüllen mehr denn je nicht nur ihre traditionelle, soziale Funktion, sondern zusätzlich auch Managementtätigkeit. Das schlägt sich in der steigenden Zahl der Betriebsführerinnen (42%) und Hoferbinnen (30%) nieder. Vielfach sind Frauen im ländlichen Raum der Motor und Träger der betrieblichen Neuausrichtung, etwa in Richtung biologische Landwirtschaft und Direktvermarktung", betonte Landwirtschaftsminister Josef Pröll Gerade in den letzten Jahren hätten die Frauen in der Landwirtschaft unter Beweis gestellt, dass sie flexibel auf neue Herausforderungen reagieren und durch Zu- und Nebenerwerb, wie etwa Direktvermarktung, Urlaub am Bauernhof oder als Tagesmutter am Bauernhof, zusätzliches Einkommen erwirtschaften können. Dies betonte der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, Rudolf Schwarzböck. Hinzu komme ihr hoher Arbeitseinsatz in Haushalt und Familie, insbesondere bei der Pflege und Betreuung alter und kranker Familienangehöriger. "Gerade diese familiären Pflegeleistungen der Frauen in der Landwirtschaft müssen anerkannt und auch entsprechend abgegolten werden, sei es bei der Mittelzuteilung im Zuge des Finanzausgleiches oder durch eine bessere Anrechnung von Pflegeleistungen auf die Pension", forderte Schwarzböck. Hoher Stellenwert der betrieblichen Aus- und Weiterbildung Theresia Schiffmann löst Aloisia Fischer als Bundesbäuerin ab Hauptinitiatorin des Projekts "Lebensqualität Bauernhof" |
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