Sie haben diese Seite über eine Suchmaschine gefunden? Zur Startseite von Preineder.at

Bundesrat
Martin Preineder

0676 528 45 633

 

Presseinformation März  2007
1. Ausbau Park & Drive
2. Bundesbäuerinnentag 2007
Zusätzliche Park&Drive-Anlagen an Autobahnen und Schnellstraßen: Rahmenübereinkommen für 2.000 Stellplätze

Auf Initiative von Bundesrat Martin Preineder wurde in der Regierungssitzung vom 27.02.2006 der Abschluss eines Rahmenvertrages mit der ASFINAG zum Ausbau von Park&Drive-Anlagen beschlossen. Durch die Schaffung von P+D-Anlagen kann die Bildung von Fahrgemeinschaften erleichtert werden und damit eine Entlastung des Verkehrsaufkommens sowie der Umwelt erfolgen.
Wichtigste Voraussetzung hierfür sind entsprechende Parkmöglichkeiten bei Verkehrsknotenpunkten. Zweifellos stellt jede Autobahnauf- und abfahrt einen solchen dar.
In Niederösterreich werden in den nächsten Jahren rund 2.000 Pkw-Stellplätze an den Anschlussstellen der Autobahnen und Schnellstraßen, so genannte Park&Drive-Anlagen, errichtet. Ein entsprechendes Rahmenübereinkommen zwischen dem Land Niederösterreich und der ASFINAG wurde in der letzten Sitzung der NÖ Landesregierung beschlossen. „Das Bedürfnis nach Mobilität nimmt laufend zu, insbesondere auf dem hochrangigen Straßennetz. Mit zusätzlichen Park&Drive-Anlagen an Autobahnen und Schnellstraßen wollen wir die Bildung von Fahrgemeinschaften forcieren und damit die Fahrzeuganzahl auf den Straßen reduziert“, betont auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Im Niederösterreichischen Verkehrskonzept ist die Errichtung von rund 3.000 Pkw-Stellplätzen bei Park&Drive-Anlagen vorgesehen. Bislang wurden bereits rund 1.000 Pkw-Stellplätze errichtet, etwa an der A1 bei den Anschlussstellen Altlengbach, Böheimkirchen, Melk, an der A2 bei den Anschlussstellen Leobersdorf und Wöllersdorf, Wiener Neustadt West, Seebenstein und Zöbern. Der für die 2.000 neuen Stellplätze notwendige gesamte Investitionsbedarf wird auf rund 3 Millionen Euro geschätzt. Das konkrete Ausbauprogramm für die zusätzlichen Park&Drive-Anlagen wird zwischen dem Land und der ASFINAG noch ausgearbeitet.

Bundesbäuerinnentag in Wien: Richtig Haushalten mit Energie und Lebensenergie - Erholung und Entspannung planen
Der Bundesbäuerinnentag 2007 fand am 13.02.2007 in Wien unter dem Motto "Richig Haushalten" statt.
An der von Klaudia Tanner moderierten Podiumsdiskussion zu diesem Thema nahmen neben Bundesrat Martin Preineder  Frau Dr. Gertraud Pichler (Landwirtschaftsministerium), die Unternehmerin Barbara Troy und die Bäuerin Brigitte Holzer teil.
Als "Richtig haushalten" bezeichnete Martin Preineder er den sinnvollen Umgang mit unseren wirtschaftlichen und persönlichen Grundlagen. Mit der Energie haushalten bezog er sich auch auf die persönliche "Lebensenergie".
Immer mehr Bäuerinnen sind alleinige Betriebsinhaberinnen
Die Kompetenz der Bäuerin als Betriebsführerin ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. So gaben gemäß den Ergebnissen der Studie "Bäuerinnenbefragung 2006" 41,8% an, die alleinige Betriebsinhaberschaft zu haben. Weitere 41% teilen sich diese Verantwortung mit einem Mann und lediglich 13,8% gaben an, dass der Betrieb ausschließlich auf den Partner angemeldet ist. Vor dem Hintergrund der letzten derartigen Befragungen im Jahre 1986 und 1996, als erst 12% beziehungsweise 17% der Betriebe von Frauen geleitet wurden, verdeutlichen diese Zahlen die immer wichtiger werdende Rolle der Bäuerinnen für den ländlichen Raum.
In Kärnten (72%) liegen die meisten Höfe in weiblicher Hand, dahinter folgen Salzburg (53%), Niederösterreich (50%) und die Steiermark (46%). Das Schlusslicht bildet Vorarlberg (3%), allerdings werden dort 81% der Betriebe von Bäuerin und Bauer gemeinsam bewirtschaftet, der höchste diesbezügliche Wert in Österreich. Überwiegend in männlicher Hand liegen die Betriebe hingegen in Tirol, wo 69% der Höfe allein vom Bauern geführt werden.
Pröll: Bäuerinnen sind Motor der betrieblichen Neuausrichtung
"Österreichs Bäuerinnen haben jeden Grund, selbstbewusst und stolz zu sein. Sie erfüllen mehr denn je nicht nur ihre traditionelle, soziale Funktion, sondern zusätzlich auch Managementtätigkeit. Das schlägt sich in der steigenden Zahl der Betriebsführerinnen (42%) und Hoferbinnen (30%) nieder. Vielfach sind Frauen im ländlichen Raum der Motor und Träger der betrieblichen Neuausrichtung, etwa in Richtung biologische Landwirtschaft und Direktvermarktung", betonte Landwirtschaftsminister Josef Pröll
Gerade in den letzten Jahren hätten die Frauen in der Landwirtschaft unter Beweis gestellt, dass sie flexibel auf neue Herausforderungen reagieren und durch Zu- und Nebenerwerb, wie etwa Direktvermarktung, Urlaub am Bauernhof oder als Tagesmutter am Bauernhof, zusätzliches Einkommen erwirtschaften können. Dies betonte der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, Rudolf Schwarzböck. Hinzu komme ihr hoher Arbeitseinsatz in Haushalt und Familie, insbesondere bei der Pflege und Betreuung alter und kranker Familienangehöriger. "Gerade diese familiären Pflegeleistungen der Frauen in der Landwirtschaft müssen anerkannt und auch entsprechend abgegolten werden, sei es bei der Mittelzuteilung im Zuge des Finanzausgleiches oder durch eine bessere Anrechnung von Pflegeleistungen auf die Pension", forderte Schwarzböck.

Hoher Stellenwert der betrieblichen Aus- und Weiterbildung
Die Bundesbäuerinnenorganisation hat in ihrem Arbeitsprogramm auf die vielen neuen Herausforderungen für bäuerliche Familien reagiert und im Aus- und Weiterbildungsangebot in Kooperation mit den Landwirtschaftskammern, dem Ländlichen Fortbildungsinstitut (LFI) und dem Landwirtschaftsministerium entsprechende Schwerpunkte gesetzt. Einen überaus hohen Stellenwert habe dabei die betriebliche Aus- und Weiterbildung, berichtete die bisherige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen in der Landwirtschaftskammer Österreich, Aloisia Fischer. Zu diesem Zweck gebe es spezielle Angebote, wie etwa die Seminarreihe "Bäuerliches Familienunternehmen" (bfu), die den Teilnehmern neue Perspektiven für ihren bäuerlichen Betrieb vermittle. Von den rund 5.400 Absolventen, die österreichweit seit 2000 ein bfu-Seminar besucht haben, waren bereits 50% Frauen.
Gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie - Attraktiver Zukunftsberuf
"Dies zeigt, dass die modernen Bäuerinnen zunehmend professionell agieren und verstärkt auf ihre berufliche Qualifikation setzen, somit für künftige Herausforderungen bestens gerüstet sind. Schließlich müssen sie als bäuerliche Unternehmerinnen künftig mehr denn je Produktionsschwerpunkte und Dienstleistungen des bäuerlichen Familienbetriebes auf die Erfordernisse der Märkte abstimmen", so Schwarzböck. "Ich bin davon überzeugt, dass der Bäuerinnenberuf mit seiner guten Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Selbstständigkeit und Naturverbundenheit auch für immer mehr junge Frauen aus den nichtagrarischen Bereichen zu einem attraktiven Zukunftsberuf wird", betonte der LK-Präsident.

Theresia Schiffmann löst Aloisia Fischer als Bundesbäuerin ab
Neue Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen in der Landwirtschaftskammer Österreich ist Theresia Schiffmann, die das Amt heute von Fischer übernommen hat. "Die Stärke der Bäuerinnenorganisation liegt in der breiten Funktionärsebene - von der Orts- über die Bezirks- bis zur Landesebene. Wir müssen weiter offen sein für die Entwicklungen in der Landwirtschaft und die Situation der Bäuerinnen und bäuerlichen Familien. Nur so und durch permanentes Schulen und Begleiten unserer Funktionärinnen können wir weiterhin unseren vielfältigen Aufgaben gerecht werden", betonte Schiffmann anlässlich ihres Amtsantritts.

Hauptinitiatorin des Projekts "Lebensqualität Bauernhof"
Schiffmann ist seit 22 Jahren als Funktionärin in der Tiroler Bäuerinnenorganisation tätig, davon 13 Jahre als Bezirksbäuerin und vier Jahre als Landesbäuerin. Sie wurde 1958 geboren und wuchs am elterlichen Betrieb in Weerberg auf. Nach einem Polytechnischen Lehrgang und fünf Jahren an der HBLA Kematen besuchte sie die agrarpädagogische Akademie Ober-St. Veit. In den darauffolgenden drei Jahren war sie als Beraterin in der Bezirkslandwirtschaftskammer Imst tätig. Anschließend kehrte sie - heiratsbedingt - wieder nach Weerberg zurück und arbeitete sowohl als Bäuerin als auch aktiv in der Tiroler Bäuerinnenorganisation mit. Sie bewirtschaftet gemeinsam mit ihrem Mann Andreas den "Grillhäuslhof" als Zuerwerbsbetrieb. Milchwirtschaft und Direktvermarktung von Schnäpsen und Likören sind die Grundlage des Hofes. Sie war Hauptinitiatorin des Projekts "Lebensqualität Bauernhof", das gemeinsam mit der LK Tirol ins Leben gerufen worden ist und sich eines großen Zuspruches erfreut.

Sie haben diese Seite über eine Suchmaschine gefunden? Zur Startseite von Preineder.at