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Presseinformation von Abg. Martin Preineder,
30. März 2006 |
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Bundesgesetz über "Elite-Uni" im Parlament beschlossen |
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„Im Nationalrat konnte gestern mit den Stimmen der Koalition und der SPÖ das
Bundesgesetz über das Institute of Science and Technology – Austria
beschlossen werden“, teilt VP - Abg.z.NR Martin Preineder mit.
Preineder hat sich als Mitglied des Wissenschaftsausschusses schon seit
Monaten intensiv mit dem Thema "Exzellenz- oder Elite-Uni" beschäftigt.
Forschung auf höchstem Niveau |
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Das Areal der ehemaligen Landesnervenklinik bekam von Experten des deutschen
"Centrums für Hochschulentwicklung" die beste Standortbewertung. Die
Nervenheilanstalt Gugging wurde im Jahr 2001 mit Tulln als "Donauklinikum"
zusammengelegt.
Ein "National Committee" unter dem Vorsitz von Wissenschaftsrats-Chef Jürgen Mittelstraß soll das Projekt mit der nationalen und europäischen Exzellenzstrategie abstimmen. Ein von der Industrie finanziertes "International Committee" unter Vorsitz von Haim Harari wiederum soll "grundlegende Empfehlungen für die Vorgangsweise in der Gründungsphase und für den weiteren Aufbau" des Instituts erarbeiten |
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Forschung schon in zwei Jahren Am geplanten Institute of Science and Technology Austria (ISTA) vulgo "Elite-Uni" in Maria Gugging (NÖ) soll Ausbildung im postgradualen Bereich und Spitzenforschung vor allem in naturwissenschaftlichen Disziplinen betrieben werden. Die Verwaltung soll bereits im Herbst ihre Tätigkeit aufnehmen, die ersten Forschergruppen in spätestens zwei Jahren einziehen. Geleitet wird das Institut von einem Präsidenten, der von einem aus Vertretern von Bund und Land sowie Wissenschaftern bestehenden Kuratorium bestellt wird. Für die ersten zehn Jahre werden für das ISTA Kosten von 571,5 Mio. veranschlagt. Für den laufenden Betrieb des Instituts sind 455 Mio. Euro reserviert. Davon entfallen auf den Bund zunächst 195 Mio., auf das Land Niederösterreich 30 Mio. und auf Drittmittel 135 Mio. Euro. Darüber hinaus verdoppelt der Bund eingeworbenen Drittmittel bis zu einem Betrag von 95 Mio. Euro. Die einmaligen Errichtungskosten von 80 Mio. Euro für Gebäude und Infrastruktur werden von Niederösterreich getragen. Dazu kommen vom Land übernommene Grundstückskosten von 35 Mio. Euro und Kosten für eine Verkehrsanbindung von 1,5 Mio. Euro. Studium für Postgraduates Als Studenten aufgenommen werden nur Personen, die mindestens ein Master- oder Magister-Studium abgeschlossen haben und eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben - also vor allem so genannte Postdocs oder PhD-Studenten. Durch Aufnahmeverfahren sollen die besten jungen Wissenschafter aus der ganzen Welt angezogen werden. Studiengebühren sind für die Lehrleistungen zu bezahlen, Stipendien vorgesehen. Für ihre Forschungstätigkeit sollen PhD-Studierende und Post-Docs Dienstverhältnisse bekommen und damit auch entlohnt werden |
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Ich freue mich, wenn Sie diese Information medial
verwerten können und stehe für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung
Mit freundlichen Grüßen Ihr Martin Preineder |
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Infomail von Abg. zum Nationalrat Martin Preineder, Telefon: 0664 602 592 9068 |
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Homepage: http://www.preineder.at |
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