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Presseinformation vom |
| Angesichts der Feinstaubbelastung und der nach wie vor hohen Erdöl- und Erdgaspreise wäre der Einsatz von veredeltem Biogas sinnvoll |
| „Das nahende Ende der
Streusplitt- und Streusalz-Saison lässt alljährlich die
Feinstaubkonzentrationen der Luft enorm ansteigen. Eine wesentliche Quelle
für diese Luftverunreinigung stellen Dieselmotoren dar. Veredeltes Biogas
könnte hier sofort Abhilfe schaffen. Als Treibstoff eingesetzt, verringert
es den Feinstaubausstoß um 97 bis 98 Prozent gegenüber herkömmlichem Diesel.
Wir müssen alles daran setzen, die Markteinführung von Biogas als
Öko-Teibstoff voranzutreiben“, verlangte Martin Preineder, Obmann des
Energie-Ausschusses der Landwirtschaftskammer Österreich. „Gerade die Feinstaubbelastung, aber auch die anhaltend hohen Preise bei fossilen Energieträgern, wie Erdöl oder Erdgas, machen einen Einsatz von veredeltem Biogas sinnvoll. Der Nutzen ist ein mehrfacher: Man dient damit Gesundheit, Umwelt und Klima, entlastet private und öffentliche Budgets, vermindert die Auslandsabhängigkeit, bietet Wirtschaft und Forschung neue, zukunftsträchtige und profitable Wachstumsmärkte und schafft für die Bauern neue Einkommensmöglichkeiten jenseits der Nahrungsmittelproduktion“, so Preineder weiter. Veredeltes Biogas kann nicht nur zu den üblichen Anwendungen wie Heizen, Kochen oder zur Beleuchtung eingesetzt werden, sondern auch als Treibstoff für Fahrzeuge oder in Brennstoffzellen Verwendung finden. Preineder dazu: „Wir wollen diesen neuen Markt für die Landwirtschaft aktiv erschließen. Unsere Absicht ist eine rasche und so umfassend wie mögliche Markteinführung dieses neuen und umweltfreundlichen Treibstoffs. Hier hat Österreich die Chance, sich international erfolgreich zu positionieren und gleichzeitig in den ohnehin strukturschwachen ländlichen Räumen neue Arbeitsplätze in Forschung, Industrie und Landwirtschaft zu schaffen“, so Preineder weiter. „Wir müssen daher alles daran setzen, mit Partnern aus der Wirtschaft rasch den Umstieg aus der fossilen in die nachwachsende Energie- und Rohstoffaufbringung zu schaffen. Das hat nicht nur handfeste ökologische Vorteile, das rechnet sich auch ökonomisch. Die Bauern jedenfalls sind bereit, die Herausforderung anzunehmen und in diese neue Schiene als Energiewirte einzusteigen“, stellte Preineder fest. Biomasseaktionsplan treibt Entwicklung voran |
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| Foto links: Noch vor wenigen Jahrzehnten hat die Landwirtschaft einen beträchtlichen Teil der Erträge als "Treibstoff" für die Zugtiere verwendet. Rechts: Biogaserzeugung aus Mais hat hohe Flächenproduktivität. Vier PKW können mit dem Gas von einem Hektar Mais ein Jahr lang fahren ! |
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Pressefotos in druckbarer Größe zum Download (Klick auf Foto) |
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Artikel von Dr. Josef Siffert, Foto/Grafik: Copyright DI Alois Rasinger, Abdruck im Zusammenhang mit dieser Presseinfo honorarfrei. Die Fotos stehen bei Bedarf auch in einer 6 oder 10- Megapixel-Qualität zur Verfügung. Bitte mail an den Fotografen |
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| Pressefotos | ||