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Presseinformation vom
24. August 2005
Kraftquelle Alpen

Alpenregionen als Natur-, Wirtschafts-, Erholungs- und Lebensraum bewahren
Die Österreichischen Volkspartei hat die Initiative „Alpen.Leben“ ins Leben gerufen, um die Alpenregion zu schützen und zu sichern. Aus diesem Anlass besuchten der Präsident der NÖ Landwirtschaftskammer Ing. Hermann Schultes und Abg. zum Nationalrat Martin Preineder die Alm „Marienseer Schwaig“ im niederösterreichschen Wechselgebiet.
„Die Bundesregierung hat viel für die alpinen Regionen übrig“ erklärte Hermann Schultes im Rahmen der Präsentation der von Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel unterzeichneten Alpencharta. Bis zum Jahr 2010 sollen zwölf Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, um die Alpen als „Kraftquelle“ zu erhalten.
„Um die Alpenregionen als Natur-, Wirtschafts- Erholungs- und Lebensraum auch in Zukunft bewahren zu können, sei die entsprechende Unterstützung für eine aktive und nachhaltige Almbewirtschaftung von enormer Wichtigkeit“ unterstrich NR Martin Preineder in seiner Erklärung.
Bei der anschließend stattfindend Almbegehung wurde mit dem Obmann der Weidegenossenschaft, Josef Prenner, ein Lokalaugenschein durchgeführt. Den Abschluss der Veranstaltung fand auf der Almhütte statt, wo Bürgermeister und Funktionäre aus den benachbarten Gemeinden Mönichkirchen (Bgm. Hermann Sam), Aspangberg-St. Peter (Bgm. Josef Bauer) und Aspang Markt (Bgm. Hans Auerböck) die Gelegenheit zur Diskussion mit Präsident Hermann Schultes und Abg. zum Nationalrat Martin Preineder nutzten.

In diesem Zusammenhang verwiesen Martin Preineder und Hermann Schultes
abschließend auf die Eckpunkte der Alpencharta der ÖVP:


1. Alpenraum – Kulturraum: Das Schutzhütten- und Wegeprogramm zur Förderung unseres alpinen Netzwerks mit mehr als 500 Schutzhütten und 50.000 Kilometer an Wanderwegen wird auch nach 2006 fortgeführt und erweitert.
2. Alpenraum – Naturraum: Die ÖVP ist Garant dafür, dass mit dem notwendigen Einsatz öffentlicher Mittel unsere Bergwelt mit ihren Nationalparks und regionalen Naturparks auch für künftige Generationen erhalten bleibt.
3. Alpenraum – Lebensraum: Die ÖVP ist Garant dafür, dass mit einem Bündel von Maßnahmen, wie der fortschrittlichen Wildbach- und Lawinenverbauung und der Forstwirtschaft, der Lebensraum für die Menschen in den Alpen nachhaltig gestaltet wird.
4. Alpenraum – Kraftraum: Die ÖVP ist Garant dafür, dass schon heute alles getan wird, damit vernünftiges und verantwortungsvolles Wirtschaften den größten Ressourcenspeicher Österreichs für kommende Generationen sichert.
5. Alpenraum – Wirtschaftsraum: Die ÖVP ist Garant dafür, dass 74.000 Bergbauern auf über 12.000 Almen auch in Zukunft durch die EU und die österreichische Bundesregierung entsprechend unterstützt und gefördert werden.
6. Alpenraum – Erholungsraum: Die ÖVP ist Garant dafür, dass gemeinsam mit Initiativen für einen Qualitätstourismus eine Weiterentwicklung der alpinen Infrastruktur sichergestellt wird.
7. Alpenraum – Zukunftsraum: Die ÖVP ist Garant dafür, dass unter dem Vorsitz Österreichs die Vorhaben der Alpenkonvention umgesetzt werden.

Österreichweit werden mehr als 500.000 Hektar Almen bewirtschaftet, das sind 6 % der österreichischen Gesamtfläche und mehr als 20 % des Alpengebietes.
In Niederösterreich sind ca. 380 Almen und Weiden mit rund 13.880 ha im Alm- und Weidebuch bzw. im Almkataster eingetragen. Dies entspricht einem Anteil an der landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1,4 %. Auf diesen Flächen werden in den Sommermonaten mehr als 10.000 Rinder aufgetrieben. Die wichtigsten Almgebiete in Niederösterreich sind im Südosten die Wechsel- / Schneebergregion bis zum Gippel und Göller und im Westen der Bereich Dürnstein - Hochkar - Königsberg.
Die Bewirtschaftung der Almen fördert nicht nur die lokale Landwirtschaft sondern sichert auch den Wert der Hochregionen als Erholungsraum für den Berg- und Wandertourismus.

Bestellung  und Info auch beim NÖ Alm- und Weidewirtschaftsverein
02742 259-3200

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110 ausgewählte Almen mit Wanderrouten im Alm- und Weideland der Alpenregionen Niederösterreichs
2004. Ca. 144 Seiten, ca. 100 Farbbabbildungen, 110 Karten mit beiliegender Übersichtskarte 1:120.000, Format 12 x 22cm
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Fotos von der Almbegehehung und Pressefotos zum Download finden Sie   hier.....

Foto 73:
Der Präsident der NÖ Landwirtschaftskammer, Hermann Schultes, der Bürgermeister von Mönichkirchen, Hermann Sam, Abg. zum Nationalrat Martin Preineder (3. 4. und 5. von links), der Obmann der Weidegenossenschaft Josef Prenner (7. von links) auf der Marienseer Schwaig an der niederösterreichisch-steirischen Grenze

Foto 127:
Auch die Almrinder lauschen aufmerksam, als der Obmann der Weidegenossenschaft Mariensee-Hochwechsel, Josef Prenner (ganz rechts), die Vorteile der Almbewirtschaftung für Landwirtschaft und Tourismus erklärt

Foto 154:
„Gipfeltreffen“ an der niederösterreichisch-steirischen Grenze beim Wetterkogelhaus mit dem Präsidenten der NÖ Landwirtschaftskammer, Ing. Hermann Schultes und Abg. zum Nationalrat Martin Preineder

Foto 157:
Die Almhütte auf der Marienseer Schwaig als Ort der Diskussion über den Schutz und die Entwicklung der Almregionen: V.l.n.r: Grundbesitzer Dipl. Ing. Stefan Schenker, Bürgermeister Josef Bauer, Christa Putz, Bürgermeister Hans Auerböck, Abg. zum Nationalrat Martin Preineder, Präsident der NÖ Landwirtschaftskammer Ing. Hermann Schultes

Copyright DI Alois Rasinger, Abdruck im Zusammenhang mit dieser Presseinfo honorarfrei. Die Fotos stehen bei Bedarf auch in einer 6 Megapixel-Qualität zur Verfügung. Bitte mail mit Angabe der Bildnummer an den Fotografen

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Alm- und Weidewirtschaft in NÖ