IG-Milch-Protest gegen Molkerei kontraproduktiv |
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Presseinformation vom |
| Wer der NÖM schadet, schadet den NÖ Milchbauern! |
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„Protestkundgebungen gegen den Milchverarbeiter sind der falsche Weg, um Verbesserungen bei der Milchpreispolitik zu erreichen“, stellt Landeskammerrat Martin Preineder anlässlich der Demonstrationen der IG Mich gegen die NÖM fest. Die 4.800 NÖM-Milchbauern distanzieren sich von den Methoden ihrer kritischen Berufskollegen, weil die niedrigen Produzentenmilchpreise kein österreichisches, sondern ein EU-Problem seien, so Nationalrat Preineder weiter. Eine Schwächung der nationalen Milchverarbeiter berge vielmehr das Risiko, dass der österreichische Markt zunehmend mit Billigprodukten aus dem Ausland überschwemmt werde. Bei der aktuellen Überschusssituation auf dem Milchsektor würde das eine weitere Gefährdung der Produzenten bedeuten. Die gestrige Demonstration durch die IG Milch richte sich einmal mehr einseitig gegen die große Niederösterreichische Molkerei, gegen die NÖM. Dies, obwohl die Lieferanten der NÖM, vertreten durch die MGN (Milchgenossenschaft Niederösterreich) den Weg der NÖM mittragen und den Vertreter der MGN am letzten Samstag in einer demokratischen Abstimmung mit klarer Mehrheit das Vertrauen ausgesprochen wurde. Es gilt, auf breiter Basis für die Anliegen der
Milchbauern einzutreten und alle Möglichkeiten von Preiserhöhungen bei Milch
einerseits, aber auch Möglichkeiten der Kostensenkung andererseits
auszuschöpfen. In diesem Sinne sind die Ziele der IG-Milch auch zu
unterstützen, der radikale Weg des Vereines und die Form des Protestes gegen
den größten niederösterreichischen Milchverarbeiter sei jedoch abzulehnen. "Mehr können wir nicht tun", betonte Schützner. "Wir können nicht die 250 Mio. kg Milch, die in Österreich zu viel sind, verschwinden lassen. Und wir können auch nicht die Milchpreispolitik der EU ignorieren". Die Verantwortlichen der NÖM finden es jedenfalls befremdend, dass ausgesprochen vor der NÖM demonstriert wird, wo man sich doch stets für höhere Preise beim Handel eingesetzt habe, in den vergangenen Jahren 350 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden und den Bauern der österreichische Durchschnittspreis für die Milch garantiert werde. Um das Interesse an heimischen Milchprodukten zu erhöhen, wurde bereits im Vorjahr vom Bauernbund eine Aktion in den Bezirken Wiener Neustadt und Neunkirchen umgesetzt. Auf Initiative von Abg. zum Nationalrat Martin Preineder und mit Unterstützung von NÖM und MGN wurden 15.000 Infofolder zur Produktkennzeichnung im Handel unter dem Titel „Wissen Sie, was Sie essen?“ verteilt, die auf reges Interesse bei den Konsumenten gestoßen sind. |
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Copyright DI Alois Rasinger, Abdruck im Zusammenhang mit dieser Presseinfo honorarfrei. Die Fotos stehen bei Bedarf auch in einer 6 Megapixel-Qualität zur Verfügung. Bitte mail mit Angabe der Bildnummer an den Fotografen |
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