Auch Kinder brauchen eine demokratische politsche Vertretung:

Presseinformation vom 
23. August 2003
Kinderwahlrecht ist 
politisch gerecht

Der niederösterreichiche VP-Abgeordnete zum Nationalrat Martin Preineder unterstützt voll die Initiative der Generationen-Landesrätin Johanna Mikl-Leitner, die eine seriöse Diskussion über das stellvertretende Kinderwahlrecht fordet.

Politisch gesehen existieren etwa 20% unserer Bevölkerung gar nicht, weil Kinder politisch ohne Stimme und Gewicht sind. Politische Entscheidungen werden also gänzlich ohne diese Bevölkerungsgruppe getroffen.

Nachhaltigkeit und langfristiges Denken, wie zum Beispiel bei Umweltfragen oder langfristiger Vorsorgepolitik notwendig, ist daher eindeutig unterrepräsentiert, wenn Kinder in der Demokratie kein direktes Gewicht haben.

Kinder und Jugendliche sind stark auf öffentliche Einrichtungen angewiesen (Kindergarten, Schule), sie stellen die Zukunft unseres Landes dar. Deshalb sollte ihnen auch eine politische Mitentscheidung eingeräumt werden.

Da der Anteil der Jungen immer geringer wird, können deren Interessen nach heutigem Wahlrecht immer weniger wahrgenommen werden. 
Eine Diskussion über das Kinderwahlrecht ist deshalb tatsächlich unbedingt notwendig.

Alle Menschen sind gleich an Würde und Rechten, dies sollte selbstverständlich auch für Kinder Gültigkeit haben

Martin Preinder

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