Ministerium, Landwirtschaftskammer und Partner aus der Wirtschaft arbeiten zusammen

Presseinformation vom
18. September 2003
Weiterbildung sichert zukünftigen Betriebserfolg

Minister Pröll bietet Landwirten Unternehmerseminar zur Weiterbildung an
Um die zukünftigen Herausforderungen  an die Landwirtschaft bewältigen können, brauchen wir aktive und innovative Bäuerinnen und Bauern. Das Landwirtschaftsministerium hat gemeinsam mit den Landwirtschaftskammern und Partnern aus der Wirtschaft die Initiative “Bildung zum Erfolg – Zukunft Österreich” ins Leben gerufen. In dieser Allianz wird die Überzeugung vertreten, dass die Zukunft unserer bäuerlichen Familienunternehmen zu einem wesentlichen Teil davon abhängt, ob und wie die vorhandenen Chancen genutzt werden. Die strategische Allianz für Weiterbildung trägt die Inititative „Bildung zum Erfolg“

Als zweite von insgesamt 12 geplanten Veranstaltungen in ganz Österreich fand die Tagung für das südliche Niederösterreich in der  landwirtschaftlichen Fachschule Warth statt. An die 500 Gäste hörten im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal die Ausführungen von Minister Josef Pröll, Landesrat Plank, Kammerpräsident Schwarzböck und GAP-Experten Sektionschef Andrea Rupprechter
Bildung sei die Grundlage für den persönlichen Betriebserfolg, stellte der Minsiter einleitend fest.. Er werde sich in seiner Amtszeit persönlich für mehr Weiterbildung im ländlichen Raum engagieren. Die Besucher  nutzten die Gelegenheit, um sich über das aktuelle Bildungsangebot der Ländlichen Fortbildungsinstitute (LFI) zu informieren

In seiner Rede zeigte sich Pröll erfreut über das hohe Interesse und die Aufmerksamkeit der anwesenenden Bäuerinnen und Bauern. Er werde sich für ein "ewig begleitendes Weiterbildungssystem" einsetzen, "Bildung bringt die besten Zinsen", so der Minister. Im Laufe des Abends berichteten Weiterbildungsabsolventen, so beispielsweise auch Josef Fuchs aus Lanzenkirchen über ihre positiven Erfahrungen mit dem bfu-Programm. 

In der abschließenden Podiumsdiskussion wurden zahlreiche Fragen zu Bildung, GAP-Reform, Milchquoten und  gestellt und beantwortet. Der Minister betonte mehrmals, die Agrarpolitik könne und werde für die Rahmenbedinungen sorgen, für das Wohl und den Erfolg des einzelnen Betriebs sei jeder Bauer und jede Bäuerin selbst verantwortlich. Zur Förderungspolitik sagte Pröll, für ein Gieskannensystem sei er nicht zu haben. Förderungen und Prämien würden künftig verstärkt an Investitionen in Landtechnik und Bildung gekoppelt.
An der Diskussion nahmen neben Minister Josef Pröll auch Präsident Rudolf Schwarzböck, GAP-Experte Andrae Rupprechter, Agrarlandesrat Josef Plank  und Abg. zum Nationalrat Martin Preineder teil 

Abg. zum Nationlrat Martin Preinder, Spezialist für erneuerbare Energie beantworte Fragen im Zusammenhang mit Biodiesel und Ökostromproduktion aus biogenen Rohstoffen
Die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten - aufbauend auf bfu - vielfältige Möglichkeiten zur Optimierung und Professionalisierung des Betriebs. Gemeinsam mit erfahrenen Trainern formulieren die Teilnehmer/innen Visionen und Ziele für ihren Hof und ihre individuelle Unternehmensstrategie. Die Seminarreihe besteht aus vier Teilen zu je zwei Tagen und umfasst die Bereiche Persönlichkeitsentwicklung, betriebswirtschaftliche Analyse des Hofes, Festsetzung der Visionen und Ziele sowie Entwicklung der Unternehmensstrategie zur Erreichung der zuvor definierten Ziele.
Die Seminarreihe wird in der heurigen Saison in mehr als 80 Bezirken Österreichs angeboten, mittelfristiges Ziel von Minister Pröll sind 10.000 Absolventen, die das Gelernte dann auch optimal und existenzsichernd am eigenen Betrieb einsetzen werden.

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"Bildung zum Erfolg" Warth Rechte Maustaste für Download "Bildung zum Erfolg" Warth Rechte Maustaste für Download "Bildung zum Erfolg" Warth Rechte Maustaste für Download
Volles Haus in der Fachschule Warth vorne: Martin Preineder, Liselotte Wolf, Rudolf Schwarzböck, Andrae Rupprechter, Josef Plank, Josef Pröll Während der einstündigen Podiumsdiskussion: Andrae Rupprechter, Josef Plank, Josef Pröll, Rudolf Schwarzböck, Martin Preineder Minister Pröll gibt der österreichischen Landwirtschaft gute Zukunftchancen, ständige Weiterbildung sichert den Erfolg

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