NEWSLETTER 1. Juli 2004 |
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Preineder zu Ökostrom: „Gesetzesnovelle würde umweltverträgliche Stromerzeugung in Österreich abrupt beenden“ |
Alle an Ökoenergie Interessierten waren am 30. Juni am Stephansplatz in Wien |
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Ein breites Bündnis von an Ökoenergie interessierten Organisationen hat den 30. Juni zum österreichischen Tag der Ökoenergie ausgerufen.
Damit wehren sich die Öko-Energie-Interessierten gegen die derzeitigen Angriffe auf das
Gesetz durch Industrie, Wirtschaftsministerium und Teile der Sozialpartner. Von zehn bis 13 Uhr wurden am Wiener Stephansplatz die Zukunftschancen der erneuerbaren Energien zwischen Sonne, Windkraft und Biomasse demonstriert. Neben den Vertretern der Umweltorganisationen und der Interessensverbände nahmen der deutsche Alternativ-Nobelpreisträger Hermann Scheer, die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima, die grüne Umweltsprecherin Eva Glawischnig sowie Ex-Vizekanzler Josef Riegler und die VP-Nationalräte Martin Preineder und Erwin Hornek zu den Chancen und Notwendigkeiten einer nachhaltigen Energiewirtschaft Stellung. |
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Die Interessensverbände der erneuerbaren Energien und Umweltorganisationen
hatten zahlreiche Schauobjekte aufgestellt, die zu zahlreichen Gesprächen
und Diskussione genutzt wurden.. Kinder haben eine Bodenzeitung in Form eines Windrades
angefertigt.
Im Bild der Infostand des österreichischen Biomasseverbandes, der ebenso reges Interesse fand wie die Stände der Solar- und Windkraftorganisationen. |
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„ Das Wirtschaftsministerium als auch
Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und Arbeiterkammer wollen mit
der geplanten Novelle zum Ökostromgesetz eine massive Kürzung der Förderung
realisieren. Sie nehmen dabei in Kauf, dass damit die umweltverträgliche
Stromerzeugung beendet wird und somit auch die Erreichung des
Klimaschutzzieles in weite Ferne rückt“, kritisierte
Martin Preineder, Obmann des Ausschusses für Energiefragen in der
Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs, die
geplante Novellierung des Ökostromgesetzes. Für
die landwirtschaftliche Interessenpolitik seien der Ausbau der Ökostromerzeugung
und die weitere Verfolgung der Klimaschutzpolitik vorrangige Ziele und
daher würden die Landwirtschaftskammern auch das breite Bündnis von
Umweltorganisationen gegen die Angriffe auf das derzeitige Ökostromgesetz
begrüßen, erklärte der PRÄKO-Energiesprecher anlässlich des „Tages
der Öko-Energie“, der heute am Wiener Stephansplatz über die Bühne
ging und den zahlreichen Besuchern die Zukunftschancen der erneuerbaren
Energien eindrucksvoll vor Augen führte. Ausbau
des Ökostromes nicht abrupt stoppen Der
Energiesprecher der Präsidentenkonferenz
verwies in dem Zusammenhang einmal mehr auf die bedeutenden wirtschaftlichen
Impulse für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum, die mit dem Bau
und Betrieb von Ökostromanlagen verbunden seien. „Sollten
die Änderungen des Ökostromgesetzes nun demnächst nach den Wünschen
des Wirtschaftsministers realisiert werden, würde dies allen Betreibern
von Ökostromanlagen mehr oder weniger die Basis entziehen und sie vor unlösbare
finanzielle Probleme stellen. Wir können es nicht hinnehmen, dass
sozusagen auf Zuruf ständig Förderungsvoraussetzungen neu geregelt
werden. Die Landwirtschaftskammern verlangen daher die weitere Gültigkeit
der beschossenen Einspeisetarife für einen Zeitraum von 13 Jahren für
jene Anlagen, die bis Jahresende alle nötigen Genehmigungen haben und bis
spätestens Ende Juni 2006 in Betrieb gehen“, präzisierte Preineder
eine konkrete Forderung der landwirtschaftlichen Interessenvertretung. |
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| Preineder am Lilienhof | Öst. Biomasseverband | Hornek am Stephansplatz |
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| Links: Am eigenen Bauernhof heizt der Nationalrat mit Hackschnitzel, nicht nur die eigene Wohnung, sondern auch eine angschlossene Therapeutenpraxis; Mitte: Reges Interesse am Stephansplatz an den Informationen des Österreichischen Biomasseverbandes; Rechts. Nationalrat und Bürgermeister von Kautzen Erwin Hornek bei seinem Aufruf am Stephansplatz | ||
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