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Fakten zur Biodiesel (RME)- Produktion |
Hier werden wichtige Eckdaten und für die Biodieselproduktion wichtige Fakten und Statistiken zusammen gestellt. Interessierten soll damit ein rascher Überblick über den aktuellen Stand in Österreich bzw. in Europa ermöglicht werden. |
| Biodiesel und Bioethanol in Österreich Prozente und Mengen bis 2008 | |
| Versorgung mit Biodiesel in Deutschland | Deutschland verdoppelt bis 2006 Biodiesel-Veranbeitung |
| 2. Dezember 2004: Finanzausschuss des Parlaments fasst Beschluss zur Änderung des Mineralölsteuergesetzes - Biokraftstoffe steuerbegünstigt als Diesel- und Benzinzusatz |
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Die EU-Biokraftstoff-Richtlinie, die für 2005 eine Beimischung von 2 % und für 2010 eine von 5,75 % Biokraftstoffen vorsieht,
wird bereits ab dem Oktober 2005 mit einem Beimischungssatz von 2,5 % und ab 2008 einen von 5,75 % im Rahmen der Kraftstoff-Verordnung
umgesetzt werden. Die Endausbaustufe im Jahr 2008 sieht eine Menge von 500.000 Tonnen Biokraftstoff, davon 319.000 Tonnen Biodiesel und 179.000 Tonnen Biosprit, vor.
Die Produktion von 1000 Tonnen Biotreibstoff schafft 16 Arbeitsplätze. Das
kann die Schaffung von insgesamt bis 8000 neuen Arbeitsplätzen vor allem in den ländlichen
Regionen bedeuten. · Nach vollendeter Umsetzung der EU-Biokraftstoff-Richtlinie in Österreich im Jahr 2008 beträgt die durchschnittliche Reduktion von Treibhausgas-Emissionen etwa 1 Million Tonnen CO2 pro Jahr. · Die Reduktionskosten betragen ca. 390 Euro pro vermiedener Tonne CO2. · Der Flächenbedarf für die Erzeugung dieser Mengen wird mit etwa 217.000 Hektar angegeben. Derzeit sind von den 1,4 Millionen Hektar Ackerflächen in Österreich rund 100.000 Hektar als Brache stillgelegt. · Als Nebeneffekt entstünden aus der Produktion im Jahr in etwa 460.000 Tonnen Futtermittel aus nach wie vor gentechnikfrei angebauten Rohstoffen. Derzeit importiert Österreich rund 600.000 Tonnen Eiweißfuttermittel. |
| Biodiesel für den Hausgebrauch: "FuelMeister" aus USA (Nevada) machts möglich |
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Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wird eine Anlage zur Erzeugung von
Biodiesel aus gebrauchten Speisefett angeboten. Um rund 3.000 Dollar (etwa
2.300 Euro) wird eine Kleinanlage angeboten, die in 24 Stunden 40 Gallonen
(rund 150 Liter) Diesel produzieren soll. Laut Hersteller der Anlage
betragen die Kosten umgerechnet rund 15 Cent je Liter. Steuerlich gäbe es auch bei uns kein Problem, da Biodiesel von der Mineralölsteuer befreit ist. Wer sich für diese Biodieselproduktion näher interessiert, findet auf der homepage der Herstellerfirma umfangreiches Info-Material: BIODIESELSOLUTIONS |
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| Nach Herstellerangaben ist nichts einfacher, als Biodiesel selbst herzustellen. Mutige könnten es auch in Österreich versuchen! |
| Deutschland: 2 Millionen Tonnen Verarbeitungskapazität bis 2006 |
| Die Verarbeitungskapazitäten für Biodiesel werden schon bis 2006 um knapp 1 Mio. t auf rund 2 Mio. t ansteigen. Diese Erwartung teilten am Wochenanfang auf dem 2. Fachkongress für Biokraftstoffe des Bundesverbandes BioEnergie e.V.(BBE), Bonn, und der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. UFOP-Geschäftsführer Dr. Norbert Heim und Detlef Evers, Vorstandsmitglied des Verbandes Deutscher Biodieselhersteller e.V., beide Berlin, in der Bundeshauptstadt. Von den 2 Mio.t werde knapp 40 Prozent in reiner Form getankt werden und etwa 60 Prozent in einer voraussichtlich 3- bis 4-prozentigen Beimischung. In der Landwirtschaft werde das Interesse an Biodiesel bei Betrieben mit mehr als 150 ha nach der Reduzierung der Steuervergünstigung für Agrardiesel erheblich ansteigen, zumal Investitionen für den Biodieseleinsatz in der Landwirtschaft gefördert werden dürften. Noch sei kaum abzuschätzen, ob die Agrarunternehmen Biodiesel alleine oder in Betriebsgemeinschaften erzeugen oder eher über die Lohnveresterung herstellen lassen werden. |
| November 2004: Biodiesel bleibt in Deutschland knapp |
| Die Versorgungslage bei Biodiesel bleibt weiterhin angespannt, berichtet das Niedersächsische Landvolk, Hannover. Beispielsweise ist die Wittinger Biodiesel e.G. bereits bis zur nächsten Ernte ausverkauft, obwohl die Kapazität gerade erst auf 12.000 t mehr als verdoppelt wurde. Auch bei den übrigen Anlagen ist die Situation ähnlich, zusätzliche Nachfrage kann kaum noch bedient werden. Derzeit bestehen in Deutschland Produktionskapazitäten von insgesamt gut 1,1 Mio. t Biodiesel. Niedersachsen steuert dazu ungefähr 140.000 t bei. Weitere Anlagen mit einer Kapazität von 530.000 t sind im Bau. Mit der Möglichkeit der Beimischung bis zu fünf Prozent zum mineralischen Diesel hatte die Nachfrage seit Jahresbeginn kräftig zugenommen, stark gestiegene Dieselpreise trugen ebenfalls zum Aufschwung bei |
| Sofern nicht anders erwähnt: Copyright DI Alois Rasinger, Abdruck im Zusammenhang mit dieser Presseinfo honorarfrei. Die Fotos stehen meist bei Bedarf auch in einer 6 Megapixel-Qualität zur Verfügung (Tel.: 0650 953 10 84 oder mail) |
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